Rechtskonformes Desorientiertensystem (DESO)
Direkt in den Einrichtungen ist es eigentlich nicht schwer, Patienten mit Alzheimer aufzuspüren, um ihnen beispielsweise die erforderlichen Medikamente reichen zu können. Außerhalb des Gebäudes wird es jedoch deutlich schwerer. Aufgrund der Demenz sind betroffene Personen zumeist völlig orientierungslos und finden aus eigener Kraft nicht wieder in ihr Pflegeheim zurück. Überwachungssensoren lassen sich in einer Stadt nicht anbringen. Deshalb sind oftmals Aufrufe im Radio zu hören, mit denen Demenzkranke, die eine Pflegeeinrichtung unbemerkt verlassen haben, aufgespürt werden sollten. Aber auch in diesem Bereich ist eine Ortung möglich. Es gibt beispielsweise ein GPS Armband für Demenzkranke. Derartige Demenz Sicherungssysteme sind eine große Hilfe für alle Personen, die aufgrund von Alzheimer weglaufen. Sie bieten einen sehr zuverlässigen Weglaufschutz oder vielmehr Hinlaufschutz. Es ist wichtig, sich rechtzeitig um solch eine Maßnahme zu kümmern.
Ein solches GPS Armband übermittelt den aktuellen Standort. Dadurch kann das Pflegepersonal im Ernstfall sofort erkennen, an welcher Position sich der Bewohner aktuell befindet. Allerdings ist die GPS Personenortung aus rechtlicher Sicht nicht ganz unumstritten. Auch Menschen, die aufgrund einer Demenz weglaufen und sich dabei selbst in Gefahr bringen können, dürfen nicht lückenlos per GPS überwacht werden. Deshalb ist in jedem GPS Armband für Demenzkranke eine besondere Funktion eingebaut. Sie speichert nur die letzten beiden Standorte. Diese werden immer wieder überschrieben. Ist eine Person, die an Demenz oder Alzheimer erkrankt ist, plötzlich aus dem Pflegeheim oder der Wohngruppe verschwunden, dann können die Pflegekräfte anhand der letzten beiden Standorte genau erkennen, in welche Richtung sich der Bewohner bewegt. Der komplette Weg lässt sich jedoch nicht zurückverfolgen. Deshalb ist diese Art der GPS Personenortung auch mit dem geltenden Recht vereinbar. Es gibt daher keine Bedenken, es einzusetzen und zu nutzen.
Hilfsmittel zum Wegläuferschutz bei der Pflegeplanung mit einbeziehen
Da die persönliche Freiheit ein hohes Gut ist, wird der Wegläuferschutz für die Pflegeheime immer wichtiger. Hinzu kommt, dass die Anzahl von Demenzkranken kontinuierlich steigt. Deshalb sollte bei der Pflegeplanung schon an alle wichtigen Vorkehrungen gedacht werden. Ein weiteres Problem besteht unter anderem auch darin, dass es allerorts einen Mangel an Pflegekräften gibt. Das bedeutet, immer weniger Pflegekräfte müssen sich um eine steigende Anzahl von Bewohner kümmern. Da stoßen viele Mitarbeiter auch schon mal an ihre Leistungsgrenze. Deshalb ist es vorteilhaft, dass mit entsprechenden Maßnahmen allen Bewohnern einer Einrichtung mit einer ausgeprägten Weglauftendenz oder Hinlauftendenz geholfen werden kann.
Der Hinlaufschutz oder wie früher gesagt wurde der Weglaufschutz ist bei Bewohnern mit diesen Erkrankungen ein wichtiges Thema. Um das häufige Weglaufen zu verhindern, ist eine moderne Personenortung eine enorme Hilfe. Oftmals ist es nicht so, dass betroffene Bewohner einfach nur weglaufen, sondern sie nehmen den nächsten Bus und steuern ein unbekanntes Ziel an. Deshalb ist eine GPS Ortung sehr nützlich.
Schnelle Hilfe durch Notfallknopf
Sofern eine erkrankte Person weglaufen möchte, gelingt es ihr auch meistens. Pflegeeinrichtungen sind keine Hochsicherheitstrakte. Im Grunde genommen kann dort jeder kommen und gehen, wie er möchte. Manchmal verstärken Medikamente sogar noch diesen Trend. Deshalb ist es sehr wichtig, dass es Hilfsmittel zum Hinlaufschutz gibt. Die Personenortung mittels GPS kann zusätzlich durch einen Knopf für Notfälle ausgestattet sein. Manchmal merken demente Personen selbst, dass sie sich nicht mehr zurechtfinden und die Orientierung verloren haben. Dann können sie bei Bedarf den Knopf drücken, um Hilfe zu rufen.
In der heutigen Zeit wird ein sicherer Weglaufschutz immer wichtiger. Falls Sie sich näher über die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten informieren möchten, dann nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf. Dazu können Sie gerne unser Kontaktformular verwenden. Wir melden uns umgehend bei Ihnen und beraten Sie umfangreich über mögliche Maßnahmen und Hilfsmittel.



